Spionage Programm

Bespitzelungsprogramm

Die Online-Datenbank sagt Ihnen, worauf Sie achten müssen, um schädliche Programme dieser Art zu erkennen. Der Slogan für eine solche Spionagesoftware heißt "Flexispy". Aber wenn Sie sicher sein wollen, können Ihnen auch Sicherheits- und Antivirenprogramme helfen.

Hobby-Spione Schnüffler auf dem Handy.

Die Vereinigung "Deutschland sicherheit im Netz " macht auf solche Programme aufmerksam und gibt Hinweise, wie man sich schützen kann. Mit Hilfe von Programmen können Sie das Geschehen auf einigen Rechnern oder Handys verfolgen. Anscheinend immer mehr Hobbyisten in Deutschland, berichtete der Verband "Deutschland sicher sicher im Netz". "Du hast ein Recht darauf" - das ist der etwas ungeschickte Spruch für eine solche Spionagesoftware namens "Flexispy".

Mittlerweile nutzen viele tausend Menschen in Deutschland diese oder vergleichbare Softwares. Ein sehr unangenehmer Umstand, sagt Michael Littger vom Verband "Deutschland sicher im Netz": Wir beobachten diese Entwicklungen mit Besorgnis, dass es für Verbraucher immer einfacher wird, andere Menschen, Arbeitskollegen über das Handy auszuloten. "Das kann das Selbstvertrauen in die digitale Welt untergraben."

"Der Verband "Deutschland im sicheren Netz" will Konsumenten und Firmen mit Information zum Thema Internetsicherheit versorgen. Wichtigster Tipp: Sie sollten Ihr Handy nie aus den Augen verlieren - zum Beispiel nicht auf dem Konferenztisch stehen bleiben, wenn Sie einen Kaffe trinken gehen.

Das Programm ist einfach zu installieren. Das Einzige, was Ihnen weiterhilft, ist, das Gerät auf die Werkseinstellung umzustellen. Im Allgemeinen sollten Sie jedoch den Anwendungen, die sich bereits auf unserem Handy befanden, skeptischer gegenüber stehen, sagt Anne Lahner, Consultant für Informationssicherheit: "Apps können verwendet werden, um den Spitzel rechtlich an das Handy zu bekommen.

Der Konsument muss empfindlicher werden, verlangt Gerd Billen, Staatsekretär im Bundesjustizministerium. Von da an müssen beispielsweise App-Betreiber die Zustimmung zur Nutzung bestimmter Verbraucherdaten erwirken. Seiner Ansicht nach ist dies ein weiterer wichtiger Beitrag zur Stärkung des Vertrauens der Konsumenten in die digitale Welt.

WhatsApp: Spyware kann Mails lesen

Der Spyware "Skygofree" des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky kann WhatsApp-Benutzer ausspionieren. Aber auch andere Informationen aus dem Android-Betriebssystem von Google werden abgerufen. Russlands IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky hat für Googles Android-Betriebssystem eine Spyware entdeckt, die WhatsApp-Nachrichten lesen und Gespräche über das Mikrophon abhören kann. Die Firma hat in Italien einige der betroffenen Anwender gefunden und hat den Verdacht, dass die Lösung von einem auf Überwachungssysteme spezialisierten IT-Dienstleister in Italien stammt.

Das Programm wurde von Caspersky "Skygofree" genannt. Sie ist eines der leistungsfähigsten Spionage-Tools für Android, das das Unternehmen je gesehen hat, so die Auswertung. Skygofree kommt mit einem Kunststück zu WhatsApp News: Die Spyware nutzt die Barrierefreiheitsfunktion, die Menschen mit Behinderung aus. Weitere Informationen, auf die Skygofree von einem Android-Smartphone aus zugreifen konnte, waren SMS, Standortdaten, Ruflisten und Kalendarien.

Sie können die Mikrofone auch so einstellen, dass das Mikrophon eingeschaltet wird, wenn sich das Handy an einem voreingestellten Standort aufhält. Zusätzlich können sich die betroffenen Endgeräte insgeheim mit dem System eines vorbereiteten Angreifers in Verbindung setzen, so dass auf die übertragenen Informationen zugegriffen werden kann. Laut Caspersky datieren die ersten Versionen der Lösung aus dem Jahr 2014, im folgenden Jahr war der Vertrieb besonders intensiv und dauerte bis zum Sommer 2017.

Das Programm wurde im vergangenen Monat des Monats Oktobers von Caspersky aufgedeckt.

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