Bei Microsoft wird zwischen Mainstream- und Extended-Support unterschieden: In der ersten Update-Phase erhält der Anwender Sicherheits-Patches und Funktionsverbesserungen für sein Betriebsystem. Mit dem erweiterten Support gibt es nur Sicherheitsupdates - und nicht mehr. Der Mainstream-Support für Windows 9 läuft bald aus, der erweiterte Support läuft erst am 15. Februar 2020 aus: Bis dahin kannst du deinen Computer mit der Windows Update-Funktion schützen.
Das Redmond-Team lieferte in der Regel nur in Ausnahmefällen neue Windows 7-Funktionalitäten. So wurde Ende 2013 ein neues Release veröffentlicht, das die Bereinigung der Festplatte erheblich verbessert und damit in etwa dem Gegenstück zu Windows 7 entspricht. Wenn Sie sich nicht mit dem Funktionsstillstand von Windows 7 auseinandersetzen und Innovationen von Microsoft empfangen wollen, sollten Sie auf Windows 8.1 wechseln.
Auf diese Weise wird den Entwicklern bis zum 5. Februar 2018 ein Sicherheits- und Funktionsaktualisierungsprogramm zur Verfügung gestellt. Selbst abgesehen von der Update-Richtlinie lässt sich für den Wechsel zu Windows 8.1 viel sagen: Das Gesamtsystem ist dem Vorgängermodell in vielerlei Hinsicht weit überlegen: Weitere oder verbesserte Sicherheitsfunktionen wie Secure Start oder Windows Defender helfen, Malware vorzubeugen.
In Windows 8.1 werden nun keine Geräte mehr angeboten, sondern die wesentlich vielseitigeren Anwendungen. Darüber hinaus kann der Windows 7-Nachfolger auch mehrere gleichzeitig genutzte Monitore besser verkraften. Wenn Sie kein Budget für Windows 8.1 aufwenden wollen, dann warten Sie einfach ab. Unter Windows 10 steht der unmittelbare Systemnachfolger bereits in den Anfängen.
Es gibt Gerüchte, dass Microsoft es unentgeltlich an Windows 7-Anwender weitergegeben hat. Windows 7 geht den Weg des weitaus weniger beliebten Windows Vista mit einem Zeitrahmen von fünf Jahren für den Mainstream-Support. Windows XP, das 2001 auf den Markt gebracht wurde, dagegen wurde 2008 mit dem Servicepack 3 gar umfangreich aktualisiert - das Ende der Basisunterstützung für das populäre Betriebssystem war erst im Jahr 2009 zu erwarten.
So hat Microsoft für XP weitere drei Jahre lang längere Aktualisierungen für XP zur Verfügung gestellt als für Vista und jetzt Windows 6.