Bestandteile einer 3.5 Diskette: Eine Discette ist ein portabler Magnetdatenträger, dessen Grundkomponente eine schmale, flexible Kunststoffplatte aus boPET ist. Anders als bei der Harddisk schleifen die Magnetköpfe (Schreib-/Leseköpfe) einer Discette unmittelbar auf der aufgetragenen magnetischen Fläche, was im Laufe der Zeit zu starkem Verschleiß und damit zu einer erheblichen Einschränkung der dauerhaften Nutzbarkeit der Disketten führen kann.
Die Formatierung (in Bezug auf die physikalische Größe) von Disketten wird hauptsächlich in Inch ( "?") wiedergegeben: gängige Formate waren und sind: Im Falle von Festplatten gibt es ein Index-Loch pro Bereich auf der Kunststoffplatte, in den weitaus weiter verbreiteten Soft-Sektoren gibt es nur ein einziges, oder einen unsymmetrischen Laufwerkszugriff in der Bildmitte. Die genaue Angabe einer Discette enthält weitere Informationen: die Spurendichte, in der Regel 48, 96 oder 135 ZpZ.
Der Commodore verwendete auf einigen Festplatten den unterschiedlichen Betrag von 100 ppi, was diese Disketten für externe Laufwerke physikalisch unleserlich machte. Je nach Fahrspur ist es möglich, eine unterschiedliche Zahl von Bereichen aufzunehmen, zumal auf den Außenbahnen zwar prinzipiell mehr Raum vorhanden ist, aber auch die Relativgeschwindigkeit des Köpfchens dort größer ist, was zu Erschwernissen führte.
Manche Anbieter variieren daher entweder die Drehzahl (Apple, Victor / Sirius) oder die Datenübertragungsrate (Commodore) je nach Kopfstellung, was es möglich macht, mehr auf der Discette zu lagern, aber nicht mit Festplatten anderer Fabrikate kompatibel macht. Um die Zugangsgeschwindigkeit zu steigern, wurde das so genannte Interleaving eingesetzt, bei dem die Abschnitte nicht nummerisch ansteigend, sondern in einer anderen Sortierreihenfolge aufgenommen wurden.
Ebenso war die Überlegung, den logischerweise ersten Abschnitt einer Bahn etwas verschoben von den Nachbarspuren anzubringen, so dass beim Einlesen von aufeinanderfolgenden Bahnen nach einem Fahrspurwechsel, in dessen Lauf die Discette etwas weiter dreht, dieser Abschnitt knapp unter dem Einlesekopf landet, so dass er sofort weitergelesen werden kann.
Die Disketten haben einen Schreibe-Schutz, der bei 3.5 Disketten durch einen kleinen Regler oben links oben ein- und ausgeschaltet werden kann (offen = Schreibschutz). Den fehlenden Slider der 3.5 Disketten kann man auch durch transparentes Klebestreifen ersetzen, da die Schreibschutzüberprüfung für diese Disketten automatisch durchgeführt wird. Auf einigen alten Disketten kann sich die Schicht allmählich lockern und den Schreib-/Lesekopf verschmutzen, wenn sie im Gerät verwendet wird.
Urspruenglich mussten Disketten vor dem ersten Einsatz meist aufbereitet werden, doch die eingesetzten Filesysteme unterscheiden sich von Computersystem zu Computersystem. Aufgrund der zunehmenden Überlegenheit von IBM-kompatiblen PC's hat sich das von Microsoft erfundene und von IBM eingesetzte FAT12-Dateisystem ab 1981 immer mehr als Standardformat für Disketten etabliert und bereits mit diesem vorformatierte Disketten kommen ab dem Jahr 1981 auf den Markt.
Unter Microsoft Windows wird das Dateisystem FAT12 noch für Disketten verwendet, aber andere Betriebsysteme (z.B. Linux) können schon lange in dieser Form von Datenträgern schreiben und auslesen. Geschichtliche Aufstellung nach der Veröffentlichung der Plattenformate, einschließlich des neuesten weit verbreiteten Formats, 3.5 ? HD.
Standard-PC-Formate, die spezifizierten Speicherkapazitäten sind die gesamte Größe aller Diskettensektoren, einschließlich des für den Boot-Sektor und das Filesystem belegten Platzes. Alle Datenbausteine (oder Sektoren) sind mit einer Größe von 512 Bytes Format. Für andere Formate kann die mit denselben Festplatten und Disketten erzielbar sein. Es kann nicht jedes Filesystem auf jedem beliebigen Medium verwendet werden.
Wurde z.B. FAT12 für Disketten konzipiert und konnte auch auf Festplatten-Partitionen bis 16 MB (bis ca. 80er Jahre) verwendet werden, wurde die Zylinderdefinition mit FAT16 ergänzt. Damit sind solche Filesysteme - im Unterschied zur Elektroniken von Solid-State-Laufwerken, die ausdrücklich als Plattenersatz konzipiert wurden - nicht rückwärtskompatibel zu Disketten ohne Unterstützung der Steuerungselektronik.
Praktisch hat der weit verbreitete Einsatz von DOS- und Windows-Betriebssystemen dazu beigetragen, dass die FAT 12 das vorherrschende Filesystem auf Disketten ist. Spezielle Laufwerke mit Diskettenlaufwerk, wie z. B. die Schreibmaschine (siehe Serie LW von Brother) oder Tastaturen und später Diskettenemulatoren unterstÃ?tzen ebenfalls fettleibige Produkte. Nach Wechselplattenstapeln oder einzelnen Festplatten im Jahr 1962 brachte IBM 1969 die erste Platte (8?, 200 mm) mit dem entsprechenden Laufwerk fÃ?r die System/370-Computerserie auf den Markt. 1.
Allerdings konnte dieses Gerät nur auf Disketten gelesen und nicht geschrieben werden und wurde daher nur verwendet, um Anwendern neue IBM Systemsoftware zu geringeren Kosten zur Verfügung zu stellen. Das Erfinden der Scheibe wird im Allgemeinen Herrn Shugart zuerkannt. Das Fassungsvermögen der ersten Floppy-Disk lag bei exakt 80 Kibibibyte (damals meist als "KB" abgekürzt), was 1000 Stempelkarten entspricht, einer damals gängigen VE.
Im Jahr 1972 lancierte Memorex das erste beschreibbare Disketten-Laufwerk, das von Shugart neu entworfen wurde und mit dem schrittweisen Austausch von gelochten Karten, gelochtem Band und Magnetbändern begonnen wurde. Im Jahr 1981 führte Sony die 90 mm Diskette in einem stabilen Koffer ein, zuerst auf einer Seite mit 360 Kibibibytes, später auf beiden Seiten mit 720 Kibibibytes (737. 280 Bytes in 9 Sektoren) und dann 1440 Kibibibytes (1.474. 560 Bytes in 18 Sektoren).
Im Nachhinein hieß sie vor allem 3.5 Diskette - entsprechend den anderen Diskettengrössen. In vielen anderen Systemen wurden die gleichen Platten verwendet, jedoch mit verschiedenen Aufnahmeformaten und/oder Ablagesystemen. Es werden später so genannte ED-Platten mit 2880 KB (36 Sektoren) angezeigt. die ab 1994 verfügbar war, 32 Platten. Am Ende des Jahrzehntes wurde es zunehmend in den Schatten gestellt, da die Datenmenge wuchs und keine offene Standardisierung für Disketten mit größeren Kapazitäten stattfand.
Bevor CD-Brenner erschwinglich wurden und sich der Austausch von Daten über das Netz ausbreitete, wurden diskettenähnliche Hochleistungsprodukte, vor allem das Zip-Laufwerk, aber auch die SuperDisk, von Einzelherstellern etwas verbreitert. Für alte Synthies und Sample-Geräte gibt es heute noch einen kleinen Absatzmarkt, da Disketten oft als Speichermedium für die Sounddaten eingesetzt wurden, z.B. die Roland S-50. Diese Instrumente werden oft produktiver eingesetzt als älter.
Dafür gibt es jetzt Laufwerk-Emulatoren zum Ersatz des Diskettenlaufwerkes, das bis zu 100 virtuellen Disketten auf einem USB-Stick abspeichern kann. Gelegentlich wurden Zip-Laufwerke ( (100 MB, später 250 MB und neuerdings 750 MB) als Diskettenlaufwerkersatz in IBM-kompatiblen PC's und vor allem Apple-Computern eingesetzt. Als Speichermedium können neben speziellem Speichermedium mit Servo-Spuren auch Standard 3.5 Disketten mit einer Speicherkapazität von 1440 KB oder 720 KB verwendet werden, die zum Teil wesentlich rascher als in konventionellen Festplatten ausgelesen werden können.
1998 hat Sony versucht, die üblichen Festplatten durch ein HiFD-Laufwerk zu ersetzen, das 150 MB Disketten und 200 MB Speicherkapazität von 1999 liest und schreibt und mit der 1,44 MB HD-Diskette zusammenarbeitet. Die 1991 von Sony eingeführte 140 MB MiniDisc (MD-Data) und die 2004 eingeführte Hi-MD (300 MB bzw. 1 GB) wurden ebenfalls selten als Wechselmedien eingesetzt.
Sie können 144 MB auf Spezialplatten ablegen und auch 1.44-HD-Platten auslesen und beschreiben. Seit der Einführung des iMac im Jahr 1998 hat Apple seine Computer ohne Floppy-Laufwerk ausgeliefert. IBM-kompatible PC's haben seit 2004/2005 vermehrt keine integrierten Floppy-Laufwerke mehr. Sie können statt dessen an die USB-Schnittstelle ein externes Floppy-Laufwerk anschliessen, aber diese sind bei neuen Geräten nicht vorhanden und werden oft nicht zum Auslesen und Beschreiben von anderen als 1,44 MB großen HD-Disketten unterstützt.
Oftmals ist der notwendige Kontroller für Floppy-Laufwerke noch auf dem Motherboard verfügbar, so dass Sie anschließend selbst ein Floppy-Laufwerk installieren können. Der LPC ist softwaremäßig ein ISA kompatibler Datenbus, benötigt aber weniger Zeilen und hat keine Slots.
Ab 2002/2003 werden mit der Bereitstellung des hinreichend raschen USB 2.0-Ports vermehrt USB-Sticks (Flash-Speicher) und andere USB- und FireWire-Massenspeichergeräte wie z. B. Harddisks und DVDs als Speichermedien eingesetzt. Jedoch wurden die erforderlichen Möglichkeiten für einen kompletten Austausch der Floppy-Disk auf dieser Grundlage, insbesondere die Bootbarkeit, erst wenige Jahre später geschaffen.
Es gibt einige USB Sticks, bei denen der Arbeitsspeicher bereich in zwei Teile geteilt ist: Der erste Arbeitsspeicherbereich korrespondiert in Aufbau und Auslastung mit einer 3,5 HD Diskette, die mit dem Filesystem FLAT12 aufbereitet wurde. (1440 KB, 80 Tracks mit 18 Sektors pro Track und 512 Bytes pro Sektor). Bei älteren Synthesizern und programmgesteuerten Geräten gibt es hardwarenahe Disk-Emulatoren in der üblichen 3.5 Laufwerksgröße mit einem Frontport für USB-Speicher.
Bis zu 100 Disketten-Images der Größen 720 KB, 1,2 MB oder 1,44 MB können darauf abspeichert werden. Mit Hilfe von Schlüsseln und einer zweistelligen Darstellung auf dem Display des Emulators kann dann eine der beiden Festplatten angewählt werden. Um die Inhalte auf einem Desktop-Computer zu verwalten, kann entweder ein PC über einen Emulierer oder über den gewohnten USB-Port angesprochen und anschließend die gewünschten Datenträger per PC beschriftet werden.
Hochsprung zu: abc Die Kapazität von Disketten wird in einer Kombination von Zweier- und Zehnerpotenz angegeben. "KB " für Disketten steht in der Regel für die Maßeinheit 210 = 1024 Bytes, auch Kibibibytes genannt.
"MB " steht für 1000 oder 1024 KB für Disketten, je nach Art. High Jump ? Diskettenlaufwerke. 2003, aufgerufen am 23. Jänner 2016. High Jump ? XDF-Formate. March 3rd, 2005, accessed January 24, 2016. High Jump ? Beispiel: Hochsprung zu: von Stefan Ziehl: Technik der digitalen Langzeit-Archivierung.
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