Geldmengenwachstum

Geldzuwachs

Das Geldmengenwachstum im Euroraum war nahezu konstant. Die Geldmenge bestimmt die Wachstumschancen und Inflationsrisiken einer Volkswirtschaft. Das Geldmengenwachstum hat sich im Dezember spürbar verlangsamt, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mit.

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Das Geldmengenwachstum wird als Anstieg der Geldmengen betrachtet (Geldmengenaggregat M3 im Euroraum). Durch geldpolitische Instrumente versucht die Notenbank der betreffenden Währungsgebiete die Geldversorgung zu kontrollieren, vor allem durch die Festlegung des Leitzinssatzes oder durch unkonventionelle Massnahmen wie die Quantifizierung. Die EZB misst der Geldversorgung in ihrer 1998 formulierten währungspolitischen Ausrichtung eine Sonderstellung bei.

Der ehemalige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet: "Es gibt eine langfristige Verbindung zwischen Geldmengenwachstum und Inflation". Das mittelfristig bestehende Verhältnis zwischen Geldmengen und Kursen im Einklang mit einem Grundprinzip der Wirtschaft lässt darauf schließen, dass die Untersuchung nachhaltiger monetärer Entwicklungen für jede Notenbank, die auf die Wahrung der Geldwertstabilität abzielt, von ausschlaggebender Wichtigkeit ist.

Infolge der zunehmenden Gelderschaffung im Kreditwesen kann die im Umlauf befindliche Menge an Geld je nach Wirtschaft steigen oder nachlassen. Zu wenig Geld kann zu Kreditklemme, Krise und Entleerung der Wirtschaft beitragen. Ein wachsendes Geldvolumen kann zu einer größeren Nachfrage nach Gütern beitragen. Können die Fähigkeiten zur Versorgung mit Gütern nicht rasch genug aufgebaut werden, z.B. durch eine geschlossene Fertigungslücke oder Engpässe in einzelnen Warenmärkten, kommt es durch die Ausdehnung der Geldversorgung zu Preiserhöhungen auf den Warenmärkten, d.h. zur Teuerung.

Teuerung tritt auf, wenn die Nachfrage nach Geld stärker ansteigt als die (produzierte) Warenmenge (BIP). Zur Messung dieses Wachstums hat der EZB-Rat einen Wert für die Steigerungsrate der Geldanlage M3 als Bezugswert genannt. Die Referenzwerte für das Geldmengenwachstum sollten mit der vom EZB-Rat festgelegten Preisstabilität im Einklang sein und dazu beitragen, dieses zentrale Ziel der EZB zu erreichen.

Die EZB meldete im Feber 2008 einen jährlichen Zuwachs von 11,3% bei der Geldzufuhr von M3. Ein starkes Geldmengenwachstum stellt nach Ansicht der Zentralbank ein Aufwärtspotenzial für die mittel- bis längerfristige Kursentwicklung dar. Birnenstudium, München 2004, ISBN 3-8273-7051-5 Wilfried Fuhrmann: Finanzen und Anrechnung. Oldenbourg, München 1994, ISBN 3-486-23025-5 Peter Schaal: Währungstheorie und Währungspolitik.

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Eingegangen ist der Freitag, 19. Juli 2011, Zugang zum Hochsprung W. Fuhrmann: Money and Credit. Oldenbourg, S. 181 ff. Hochsprung ? O. Pearson Studium, 2004, S. 747. Hochsprung ? O. Pearson Studium, 2004, S. 746 ff.