Elektronische Signatur

E-Signatur

Erweiterte elektronische Signatur Die hochentwickelte elektronische Signatur ist eine elektronische Signatur, die es erlaubt, die Echtheit und Echtheit der von ihr unterschriebenen Informationen zu überprüfen. Nach der EG-Richtlinie 1999/93/EG ("Signaturrichtlinie") müssen die fortgeschrittenen elektronischen Unterschriften ausschliesslich dem Signatar zuzuordnen sein, so dass der Signatar identifiziert und mit den dazugehörigen Angaben verknuepft werden kann, so dass eine spaetere Veraenderung der Angaben festgestellt werden kann.

Dieser Begriff wurde analog in die einzelstaatlichen Unterschriftengesetze der meisten Mitgliedsstaaten der EU und des EWR aufgenommen, vor allem in das Gesetz über die Signatur in Deutschland, das Österreichische Unterschriftengesetz und das Liechtensteiner Schrifttum. Die fortschrittliche elektronische Signatur, die auf einem qualifiziertem Zeugnis basiert und mit einer Einheit zur Erstellung einer gesicherten Signatur (SSEE) erzeugt wird, wird als Qualified Electronic Signature bezeichnet.

Die Thematik der digitalen Signatur hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Die Signatur findet nach der Errichtung der gesetzlichen Grundlagen und Sicherheits-Infrastrukturen immer mehr Eingang in eine Vielzahl von Anwendungen und Geschäftsbereichen. Mit der ab 1. Juli 2016 in vollem Umfang geltenden Regelung (EU) Nr. 910/2014 über elektronische Identifikations- und Treuhanddienste für elektronische Geschäfte im Rahmen des EU-Binnenmarktes und zur Abschaffung der im Jahr 2014 in Kraft gesetzten Direktive 1999/93/EC (kurz eIDAS-Vo) soll eine umfassende fachliche und juristische Angleichung im Hinblick auf elektronische Unterschriften, Plomben und Timestamps mit den dazugehörigen Durchführungsgesetzen erreicht werden.

Die absehbare Zunahme der Verteilung und Verwendung elektronischer Signaturen durch die eIDAS Verordnung wird einen wesentlichen Anteil an der Weiterentwicklung des E-Government-, E-Business- und Rechtsverkehrsgeschäfts haben. Für die gelungene EinfÃ? derung und Anwendung dieser SchlÃ?sseltechnologie ist jedoch ein interdisziplinÃ?res VerstÃ?ndnis des komplexen Zusammenspiels rechtlicher, rechnerischer und techn.

Daher beinhaltet diese Broschüre nicht nur eine für den Fachmann leicht zugängliche Übersicht über die gesetzlichen Grundlagen der Signatur in Deutschland, sondern auch den derzeitigen Entwicklungsstand der Technik, der für Rechtsanwälte und Diplom-Kaufleute zugänglich ist. Sie verweist vor allem auf das Signaturgesetz vom 15. Juni 2001 (PDF, 60KB, Datei ist nicht barrierefrei) und die Signaturverordnung (PDF, 59KB, Datei ist nicht barrierefrei) und wird derzeit im Hinblick auf eIDAS und das erwartete Trust Services Act revidiert.

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