Viren Bestehen aus

Die Viren bestehen aus

Ein Virus besteht aus einer Proteinhülle (Capsid), die mehrschichtig sein kann, und Nukleinsäure wie DNA oder RNA, also genetisches Material im Inneren. Diese bestehen aus einer Nukleinsäure und damit aus Desoxyribonukleinsäure (DNA) oder Ribonukleinsäure (RNA). Das Virusgenom besteht entweder aus DNA oder RNA, die ein- oder doppelsträngig, ringförmig oder linear sein kann (siehe Abbildung). Die Viren sind relativ einfach. Diese bestehen aus einem oder mehreren Molekülen und sind manchmal von einer Proteinhülle umgeben.

Erreger

Die Viren (das Virus) sind kleine Teilchen von Proteinen und Nukleinsäuren mit einer durchschnittlichen Grösse von etwa 100 nm. Diese bestehen nicht aus einer Zelle und sind daher keine lebenden Wesen. Allerdings haben sie einige Merkmale von lebenden Zellen: Es können eukaryotische und prokaryotische Nervenzellen betroffen sein. Viren, die sich mit bakteriellen Viren anstecken, werden Phasen genannt.

Elektronmikroskopische Bilder wie in Abb. 28 zeigen, dass ein Tabakmosaik-Virus (greift die Zelle der Pflanze an), das Ebola-Virus, Abb. 27, das für den Menschen in sehr kurzer Zeit lebensgefährlich ist, oder ein T-Phagen Abb. 27, das Escherichia coli-Bakterien angreift, zeigen, dass Viren in einer großen Vielfalt von Formen vorkommen. Zahlreiche Erkrankungen wie Rhinitis, Influenza, Maserne, Mumps, Windpocken oder HIV/AIDS werden durch Viren verursacht.

Die Viren bestehen aus einer Eiweißhülle (Capsid), die vielschichtig sein kann, und Nukleinsäuren wie DNA oder RNA, also genetisches Material im Inneren. Mit der Kontaktaufnahme mit einer der Zellen (Abb. 31 1) spritzt das Erbgut in die Zellen (Abb. 31 2) und steuert alle wichtigen Zellstoffwechselvorgänge ((Abb. 31 3-6)).

Jetzt werden neue Viren erstellt und im Inneren versammelt. In etwa 30 min setzt die Messzelle bis zu 300 neue Viren frei und verendet oft. Diesen Prozess nennt man Lysis, das HIV-Virus "budding" die Knospe der Eizelle. Die Viren können nicht abgetötet werden, da sie nicht aus Bakterien bestehen, sondern nur an der Fortpflanzung hindern.

Nähere Infos zu Viren finden Sie im Class 13-Lehrgang.

Question & Answer, Nr. 58: Sind Viren anders als Bakterium?

Keime und Viren sind für das bloße menschliche Auge unsichtbar. Die Viren sind etwa hundertmal kleiner als das Bakterium. Bei Viren handelt es sich nicht um lebende Organismen, sondern um bewegliche Teilchen, die zur Vermehrung eine Zelle benötigen, wie Prof. Dr. Harald Saumweber, Leiter des Institutes für Biologie und Cytogenetik an der Humboldt-Universität zu Berlin, mitteilt.

Die Viren sind minimalistisch und bestehen nur aus einer Proteinhülle und dem genetischen Material. Da sie keinen eigenen Metabolismus haben und keine Nahrungsmittel verbrauchen, sind sie nicht in der Lage, alleine zu überleben. Viren müssen ihr Genom nachbilden und neue Proteinschalen produzieren. Die Viren können nicht nur multizelluläre Organismen infizieren, sondern auch in Bäumen nisten.

Pathogene Viren vernichten die Körperzellen. Durch ihre einfache Struktur sind die Viren extrem anpassbar und können ihr Äußeres in kürzester Zeit ändern. Heute wird nicht mehr mit getöteten oder geschwächten Viren impfen, sondern mit gentechnologisch hergestellten Eiweißen oder Eiweißschalen. Die Prokaryonten sind Einzeller, die keinen wirklichen Kern haben.

Die Erbsubstanz ist oft als Ring-DNA Molekül im Zell-Plasma von Keimen enthalten, erläutert Prof. Saumweber. Keime können bis zu 0,002 mm groß werden und sind daher mit einem Normallichtmikroskop ablesbar. Es gibt etwa 1000 unterschiedliche Bakterienarten im Menschen. Das entspricht einer Gesamtmenge von 10 Trillionen pro Mensch, zehnmal mehr Keime als menschliche Zellen.

Sie lähmen den Metabolismus von Keimen durch natürliche oder halbsynthetische Stoffe. Viren haben keinen eigenen Metabolismus und können daher nicht mit einem Antibiotikum behandelt werden.