Virenscanner für Vista

Virusscanner für Vista

Viele Virenscanner für Vista zum Verkauf erhältlich Nach Angaben von Microsoft können alle großen Antiviren-Anbieter ihr eigenes Programm für die neue Version zum Zeitpunkt der Markteinführung von Vista für Endverbraucher am 3. Februar bereitstellen. Bei der Auslieferung von Vista an Firmenkunden im Monatsnovember konnte zunächst nur McAfee einen Virenscanner für Vista bereitstellen. Gratisscanner wie AVG von der Firma Graisoft und AVG von der Firma AVG von der Firma AVG sind ebenfalls bereits für Vista erhältlich.

Benutzer müssen sich keine Gedanken über das Internet oder E-Mail ohne Virusschutz machen, da beim Umstieg auf Vista keine verfügbaren Programme zur Verfügung stehen. Die Sicherheitsmerkmale von Windows Vista wurden deutlich verbessert, so dass es für Malware viel schwieriger wird, in ein Betriebssystem zu gelangen, aber es funktioniert immer noch nicht ohne einen Virenscanner, zumal der eingebaute Windows Defender nur wirksamen Spywareschutz bereitstellt.

Microsoft stellt seine eigene Antivirenlösung Windows Live OneCare für Vista als Add-On-Produkt zur Verfügung. Symantec hat sich im vergangenen Monat bitter darüber beschwert, dass Microsoft keine Daten über die neuen Sicherheitsmerkmale von Vista preisgibt und damit den Konkurrenzkampf behindert, doch der Anbieter von Norton Antivirus und Internetsecurity will sich jetzt durchsetzen.

Mit der neuen Sonartechnologie sollen die Geräte für XP und Vista Malware ohne Signatur aufdecken.

Virus Scan Stand: 8 Virenscanner für Vista im Einsatz

In das Prüflabor haben wir acht Virenscanner eingeladen, darunter zwei kostenfreie Versionen (nur für Privatanwender).

Außerdem überprüfen wir den Ressourcen-Verbrauch der Virenscanner. In den Testfeldern befinden sich die Programme G-Data Antivirus Kit 2007, Bite Defender Antivirus v10, Symantec Norton Antivirus 2007, Pandantivirus 2007, Kaspersky Anti-Virus 6, Microsoft Windows Live Onecare sowie AVG 7.5 Antivirus Home und AVG 7.5 Anti-Virus Free Edition.

Einige Virenscanner-Hersteller kritisieren jedoch die Funktionalität. Insbesondere der Schutz des Kernels unter Windows Vista x64 wird stark beanstandet, da es Programmen nicht mehr erlaubt ist, den Kern ("Betriebssystem-Kernel") zu ändern. Der Patchguard unterbindet das Austauschen von Services und Treiber im System, so dass Vista x64 nur mit unterschriebenen Treiber funktionieren kann.

Virusanalystin Alisa Shevchenko (Kaspersky) sagt nun, dass es für einen Plagegeist nicht schwierig sein sollte, Patchguard zu unterdrücken. Windows Vista x64 wäre völlig ungeschützt. Ein Virenscanner kann das ganze Netzwerk mit Patchguard nicht ausreichend vor Malware absichern. Auch Microsoft selbst stellt keinen Virenscanner für Windows Vista x64 zur Verfügung und lehnt die Beanstandung ab, da alle erforderlichen Angaben zu den Interfaces bekannt sind.

Die Schädlingsbekämpfung funktioniert auch mit der 64-bit (x64) Version von Vista. Zwei Virenschutzmodule des Antiviren-Kits von der Firma Áwil Softwares und der Firma Caspersky gewährleisten ein Optimum an Schutz.

Dabei werden alle 2.342 gängigen Virusarten nachgewiesen (ITW 12/2006). Bei nicht oder kaum ausgebreiteten Computerviren (546. 314) beträgt die Erkennungsquote 99,5 Prozentpunkte. Das 2007 Antivirus-Kit schützt Sie auch vor Adware und Spyware: Weil sich die meisten Malware in komprimierter Form verbreitet, müssen Virenscanner auch Laufzeit-komprimierte Programm-Dateien (32 Bit) kennen.

Antivirus-Kit " nur " entdeckt 84-prozentig. Mit den 23 geprüften Dateiarchiven kann das Antiviren-Kit 2007 jedoch leicht auf Malware überprüft werden. Das Kopieren dauert bis zu 61% mehr als ohne Virenscanner. Auch die vielen zusätzlichen Funktionen des Virus-Scanners können von versierten Benutzern ausgeschaltet werden. Wenn Windows Vista nicht mehr startet, können Sie auch mit der Programm-CD hochfahren und den Computer nach Computerviren abchecken.

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