Woher kommt Spam

Wo kommt Spam her?

Wo kommt der Ausdruck Spam her? Spam " ist erst nach einer Skizze der für ihren bizarren Witz berühmten britischen Comedy-Truppe Monty Python zum Begriff für Massen-E-Mails geworden. Die Skizze findet in einem Lokal statt, dessen Menü nur Spam enthaltene Speisen enthält: Das Gespräch zwischen dem Besucher, der explizit ein Essen ohne Spam bestellt, und der Bedienung, die immer wieder neue Speisenvariationen mit Spam anbietet, wird durch einen anstimmenden Wikingerchor ständig durchbrochen.

In der Skizze erscheint das Stichwort "Spam" mehr als 120 Mal. Von dieser Massenwiederholung desselben Begriffs in kürzester Zeit nahmen die Nutzer des Usenet/News auch das Stichwort für ihr Mittel an: Die Massenverteilung desselben Nachrichtenartikels wurde auch "Spam" oder das dazugehörige Verben "Spamming" getauft. Internetnutzer haben bereits eine eigene Begründung für die Bezeichnung "Spam" gefunden: Senden Sie phänomenale Mails.

Lästiger Spam in der Mailbox: Hier kommt der Mailmüll her.

Unbedeutende Mitteilungen überfluten den Posteingang jeden Tag - und sie scheinen aus dem Nichts zu kommen. Auch der schlechteste Anbieter wird ermittelt. Giovane Cesar Moreira Moura hat in einer Untersuchung über 42.000 Internetprovider untersucht. Die Zielsetzung: herauszufinden, woher der ganze Spam kommt, der jeden Tag in den Mailboxen nahezu aller E-Mail-Nutzer auftaucht.

Überraschend ist das Ergebnis: Rund 50 Prozent der Meldungen kommen von nicht mehr als zwei Zehnern. Spam-Quellen sind in mehreren Ländern konzentriert: Indien ist mit einem weltweiten Datenverlust von 20 % absolut führend. Vietnam und Brasilien folgten mit je 7 vH. Ungeachtet des Anteils am Gesamtverkehr fällt ein Anbieter in Nigeria besonders auf: 62% seiner IP-Adressen versenden Spam.

Reine Spam-Mails kommen vor allem aus Südostasien, die meisten Phishing-Angriffe werden jedoch von den USA und anderen Industriestaaten durchgeführt. Die meisten regelmäßigen Spam-Mails, insbesondere Werbemails, stammen laut der Untersuchung von Botnets, d.h. von privaten Computern, die sich infizieren und dann zu Absendern werden. Aus den Informationen über besonders betroffenen Internet-Provider können z.B. Blacklists für bestimmte IP-Adressbereiche von E-Mail- und Antivirenprogrammen erstellt werden.

Beim Eintreffen einer E-Mail prüft die Anwendung, ob sich der Sender auf einer solchen Mailingliste oder in seiner "Nachbarschaft" aufhält und kann diese daher abweisen. Ein Vorschlag zu den Kampagnen in dieser Anzeige (von links nach rechts und von oben nach unten lesen): Wenn Sie sich als Journalist über eine der Anzeigen beschweren, besuchen Sie bitte den folgenden Link, um detaillierte Informationen über den Inserenten zu erhalten.

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