Internet Ddos

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wird eine hohe Bandbreite des Datenverkehrs aus dem Internet an Ihren Server gesendet. DDoS: Das Internet der Dinge bedroht das kostenlose Netzwerk Für alle, die sich für das kostenlose Internet interessieren, sollten die Veranstaltungen rund um die Website des IT-Sicherheitsjournalisten Brian Krebse von Belang sein. Durch einen massiven DDoS-Angriff nahm Kreb seine Website für eine Weile aus dem Internet heraus. Inzwischen ist der Krebsschutz durch ein Google-Projekt gewährleistet, aber in absehbarer Zeit werden wahrscheinlich noch viel mehr Menschen von solchen Anschlägen heimgesucht - dank des Internet of Things.

Jedoch verwenden Hacker für diese Attacken nur selten ihre eigene Infrastuktur. Hackercomputer und Hackergeräte werden für Massenattacken mißbraucht, und so genannte Amplifikationsangriffe über schlecht ausgestattete Dienste stellen oft eine Verschärfung der Attacken sicher. Ihm zufolge geschah der Anschlag auf Brian Krebs über ein Botnet von Router, IP-Kameras und digitale Videorekorder, die meist als "Internet der Dinge" (IoT) bezeichnet werden.

Die Fälschung von URL-Absenderadressen wird durch den BCP38-Standard unterbunden, der von einem Großteil der Internet-Provider bedauerlicherweise nicht implementiert wird. In San Diego führt das Center for Applied Internet Data Analyse ein Forschungsvorhaben zu diesem Thema durch, bei dem jeder die Implementierung bei seinem eigenen Anbieter mit Hilfe einer Testprogramm ensprechend prüfen kann. Attacken wie der auf Brian Krebs werden immer leichter.

Für Brian Krebs ist dies die Demokratie der Censorship. Gegen einen solchen Anschlag kann man sich nur wehren, wenn man die Dienste eines großen Providers in Anspruch nimmt, der über genügend Serverkapazität verfügt, um sich gegen einen solchen Anschlag zur Wehr zu setzen. Diesen Dienst bekommt Brian Krebs ab sofort von Project Shield, einem Google-Dienst, kostenfrei. Wolkenfahne betont auch gleich, dass man diesen Dienst natürlich auch Brian-Krebs bieten würde, obwohl dieser oft sehr kontrovers über Wolkenfahne berichtete.

Zweifellos lobenswert ist es, dass Internetunternehmen solche Dienste in Anspruch nehmen. Prominenten wie Brian Krebs ist es nach wie vor möglich, trotz aller Angriffe im Internet zu surfen. Keine gute Nachricht für das kostenlose Netzwerk, in dem prinzipiell jeder mit wenig Mühe seine eigenen Dienste bedienen kann. Dabei wird nicht beachtet, dass unsichere IoT-Geräte zu völlig anderen Schreckensszenarien führen können:

Dies wirft die Problematik auf, wie die bevorstehende Überschwemmung mit unsicherem IoT-Gerät gestoppt werden kann.

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