Trojaner Bewerbung

Anwendung Trojaner

der mit einem Erpressungstrojaner namens Gandcrab verbunden ist. Kein Virenscanner hilft: Die Polizei warnt vor Trojanern in gefälschten Anwendungen. Der Trojaner ist als Anwendung getarnt. Es ist ein Erpressungsversuch mit einem Trojanerprogramm.

Der Trojaner sieht aus wie eine "richtige Anwendung".

Derjenige, der die Antragsunterlagen herunterlädt, muss ein Lohnerlösungsbetrag bezahlen. E-Mails - und hat damit einen Verschlüsselungstrojaner gefangen. Ernstzunehmender Effekt - "wie eine echte Bewerbung" Er wurde von einfallsreichen Cyberkriminellen eingesetzt, die den Mangel an Fachkräften für ihre eigenen Bedürfnisse ausnutzen. Als Anwendung getarnt lockt sie mit einer E-Mail Firmen in die Fangemeinde. Anstelle von Curriculum Vitae und Testimonials wird von den Betroffenen ein Trojaner auf die eigene Harddisk geladen.

Mit dieser so genannten Lösegeldverschlüsselung werden nach und nach alle Daten unwissentlich kodiert. "â??Die E-Mail sah aus wie eine echte Anwendungâ??, bestÃ?tigt Matthias Walter. Schon der letzte Satz machte ihn nicht misstrauisch: "Ich habe die komplette Bewerbungsakte in meine Mailbox hochgeladen, weil die Akte zu groß für die E-Mail war - entschuldige mich!

"Der Empfang größerer Datenmengen über Drops ist für den Entrepreneur ein Teil des täglichen Lebens. Walter hat also den Link geöffnet und die Malware installiert. Teurer Fall: Ein paar hundert EUR sind fälligDer Meister hatte jedoch Glück: Der Trojaner kümmerte sich zuerst um die Exceldateien, zufälligerweise auch um eine Akte, die der Entrepreneur im Begriff war zu verwenden.

"â??Die Akte konnte nicht mehr geöffnet werden und hatte auch eine andere Erweiterung im Dateinamen. "Walter reagiert rasch, schaltet den Computer aus und informiert seinen IT-Berater. "Wenn wir das nicht sofort gemerkt hätten, hätte der Trojaner alle Daten über Nacht kodiert und unsere Sicherungen mit den kodierten Daten überlagert.

"Die Entsendung des IT-Experten kostete Matthias Walter "ein paar hundert Euro". In den USA sorgte vor kurzem ein Spital für Aufsehen und zahlte in einem vergleichbaren Falle rund 15.000 EUR an Erpresser. Laut dem Landeskriminalamt Bayern (LKA) ist der Tarif mit 350 EUR derzeit erheblich unterlegen.

Eine Garantie, dass die Betroffenen den Schlüssel auch wirklich bekommen, gibt es nicht. Mit einem solchen Blue Screen sollten die Betroffenen den Netzstecker herausziehen, empfiehlt das UBA. Lästiger Nebeneffekt: Die Antragsteller kommen nicht mehr durch. Das ist es, was Matthias Walter nicht will, dass sie in Zukunft tun. Er lässt solche Nachrichten dort für mind. eine ganze Weile zurück, "bis dahin sollte die Antivirensoftware in der Lage sein, völlig neue Trojaner zu erkennen".

Wenn er den Sender nicht kenn, entfernt er Mails unverzüglich, auch wenn der Titel "Bewerbung" lautet. Es bleibt mir nur zu wünschen, dass wirkliche Antragsteller per Telefon nachfragen.

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