Sicherheit Internet

Internet-Sicherheit

Der Indikator zeigt einige Ergebnisse zur Internetsicherheit auf Haushaltsebene. Im Internet schlummern diese Gefährdungen. Die Sicherheit im Internet ist wichtiger denn je. Wenn Sie sich nicht im Internet schützen, werden Datendiebe, Betrüger und andere Kriminelle im Handumdrehen ins Visier genommen. Von Trojanern, Spionageprogrammen, Scarewares, Phishing - hinter diesen Bezeichnungen verbergen sich ganz spezifische Risiken für Ihr Vermögen, Ihre persönlichen Angaben und Ihre Unversehrtheit.

Im Internet müssen Sie nicht jeden Fachausdruck beherrschen.

Man muss aber wissen, welche Gefährdungen wo schlummern und wie man sich davor absichern kann. Hier haben wir für Sie einen Gesamtüberblick über die grössten aktuellen Gefährdungen zusammengetragen. Heute kann jeder im Internet nahezu alles publizieren - auch über Sie. Aber was tun, wenn Sie auf einmal unwahre Aussagen und Beleidigungen über sich selbst nachlesen müssen?

Jeder, der in Deutschland im Internet recherchiert oder eine eigene Website unterhält, unterliegt einer Vielzahl von Regelungen, Gesetze und Bestimmungen - und muss bei einem Fehltritt oder einer Fehlentscheidung mit Verwarnungen, Geldstrafen oder gar Strafrechtsfolgen rechnen. 2. Informieren Sie sich hier über Recht und Ordnung im Internet.

Sie müssen kein IT-Profi sein, um vor Datendiebstahl, Betrug und Abzocke im Internet geschützt zu sein. Sie müssen sich gegen die grössten Gefahren sichern und sich dort verteidigen, wo es wirklich noetig ist.

Internet-Sicherheit

Diese Kennzahl stellt einige Resultate zur Internetsicherheit auf Haushaltsebene dar. Unter anderem verdeutlicht es das Bewußtsein für die Sicherheitsproblematik. Dies wird durch die Frage nach den Maßnahmen ermittelt, die der Anwender trifft, um sich vor den größten Gefahren zu schützen. Die überwiegende Mehrzahl (67%) der Menschen, die das Internet in den vergangenen 12 Monate benutzt hatten, verfügten 2017 über zumindest eine Sicherheits-Software, um ihren eigenen Computer oder den Computer in ihrem Haus zu schützen.

Diese Quote ist gesunken: 2010 waren es noch 78%. Die Sicherung der eigenen Dateien hat sich noch nicht bewährt. 2017 haben nur 35% der Internetnutzer zumindest einmal im Monat eine Backup-Kopie erstellt. Seit 2010 ist dieser Wert konstant. Im Jahr 2017 haben weniger Internetnutzer eine monatliche Backup-Kopie erstellt als im Jahr 2010 (16% gegenüber 18%).

Andererseits stieg der Prozentsatz derjenigen, die sagten, dass sie jeden Tag oder beinahe jeden Tag gesichert haben, von 6% im Jahr 2010 auf 10% im Jahr 2017. In der Schweiz ist der Prozentsatz der Anwender, die sich in den zwölf Monate vor der Befragung (Daten 2017) einen Viren- oder anderen Schadcode auf ihrem Rechner zugezogen haben, niedriger als im EU-Durchschnitt (11% gegenüber 21%).

Zweitens war der Computer mit einem Virenbefall infiziert, der jedoch abnimmt: Während 2010 noch 20% der Benutzer davon befallen waren, waren es 2017 noch 11%.

Nur 11% der Internetnutzer berichteten von einem Sicherheitsproblem im Jahr 2017 (2014: 11%; 2010: 6%). 2017 haben sich die Sicherheitslücken (Spam, Virus, etc.) in den vergangenen 12 Jahren leicht erhöht. Waren es 2014 noch 71% der Anwender, die mit zumindest einem solchen Phänomen zu tun hatten, so waren es 2017 bereits 73%.

In der obigen Abbildung ist der Prozentsatz der privaten Haushalten dargestellt, die aus Gründen der Sicherheit keine Internetverbindung nutzen. Der von 24% der Haushalten ohne Internet-Zugang im Jahr 2010 genannte Anlass war ein Mangel an Sicherheit und Selbstbewusstsein. Im Jahr 2014 und 2017 betrug dieser Wert 31% bzw. 35%.

Die Resultate sind mit Bedacht zu betrachten, denn unter Berücksichtigung aller schweizerischen Privathaushalte ist der Prozentsatz derjenigen ohne Internetzugang, die ein fehlendes Sicherheitsvertrauen melden, unverändert hochgehalten worden (zwischen 4% und 5%). Einzig in Privathaushalten ohne Internetzugang wurde das mangelnde Sicherheitsvertrauen immer öfter als Ursache angeführt.

Allerdings ist der Prozentsatz dieser privaten Haushalten im Lauf der Jahre kontinuierlich zurückgegangen. Im Jahr 2010 lag dieser Wert noch bei 23%. In 2014 fiel sie auf 17% und 2017 sagten nur 11% der privaten Haushalten, sie hätten keinen Internetzugang. Der Vergleich mit den Jahren davor, in denen die Referenzpopulation die Menschen ab 15 Jahren umfasst, ist nach wie vor gültig; sie ist nur für die Altersgruppe der über 75-Jährigen nicht möglich.

Die Schweiz errechnet sich für internationale Zwecke aus der 16- bis 74-Jährigen, die der Standardbevölkerung der einzelnen Staaten Europas entspricht.

Mehr zum Thema