Das BIOS-Virus gehört zu den ehemaligen Virenwächtern und konnte sich nie wirklich behaupten, da es zu viele verschiedene Mainboard-BIOSe gibt. Nun hat der Hersteller des chinesischen Virenscanners 360. cn einen neuen BIOS-Virus entdeckt, der im Award BIOS stecken bleibt und von dort aus die Platte und das Betriebsystem anspricht. Nachfolgend wird die Funktionsweise von MBromi erläutert und beseitigt, ohne dass die Platte formatiert werden muss.
Viren-Scanner und andere Sicherheitsprogramme funktionieren nur innerhalb des Betriebsystems und auf schreibbaren Datenträgern wie externen Laufwerken und USB-Sticks. Dagegen gibt es das BIOS in seiner eigenen Umgebung, die auf einen schreibbaren Baustein begrenzt ist, aber über die Harddisk in das Betriebsystem vordringen kann.
Aufgrund der großen Anzahl verschiedener Mainboard-Hersteller mit eigenen BIOS-Varianten können Hersteller von Sicherheitssoftware kein effektives Mittel zur Hand haben, ohne das Risiko einzugehen, den Rechner vollständig herunterzufahren. Mebromi kann sich beim Starten des Rechners über das Kommandozeilentool unmittelbar an den Master Boot Record (MBR oder auch Startspur der Platte genannt) anhängen.
Wenn es dann von der Sicherheits-Software erkannt oder durch Formatieren der Platte gelöscht wird, startet der Zyklus beim erneuten Start des PCs erneut, da nur die Datenträger gereinigt wurden und nicht das BIOS. Die einzige Lösung ist ein neuartiges BIOS, das unmittelbar vom Mainboard-Hersteller heruntergeladen werden kann. Die modernen Hauptplatinen erlauben das Flash des BIOS auf Windows-Ebene.
Dann droht die Gefahr, dass der Computer nicht mehr anläuft und der BIOS-Chip austauschbar ist. Wenn keine Windows-Funktion zum Blinken des BIOS verfügbar ist, muss es von einem anderen Datenträger ausgeführt werden. Auf jeden Falle müssen zunächst alle Übertaktungs-Einstellungen zurückgenommen und die im BIOS gespeicherte Funktion "Load Fail-Safe Defaults" mit der Taste 10 eingestellt werden.
Danach müssen Sie nur noch die Bildschirmanweisungen befolgen und dann neu starten, um das BIOS wieder aufzurufen. Als nächstes sollte ein Reboot von der Windows XP Installations-CD durchgeführt werden. Falls die Platte nach dem erneuten Booten das Betriebsystem nicht lädt, sollten Sie die Installations-CD erneut einsetzen und "fixboot c:" auf der Console eintragen.
Das Magazin Pkw-Welt (1/2014) erklärt auf vier Unterseiten, wie man sich vor Schädlingen, Spähversuchen und Manipulationen an Webbrowsern absichern kann. Wenn Sie einen Virenscanner mit Hintergrundschutz auf Ihrem Computer installieren, ist es für Windows schwierig, Windows zu zerschlagen. Ist dies der Fall, ist der einzige Weg eine Boot-CD mit einem Virus-Tool.
Das Magazin PC-WELT (Ausgabe 3/2014) schildert auf zwei Blättern, wie man im Fall eines schweren Virenangriffs vorgehen sollte. Darin wird erläutert, wie man dieses Phänomen mit Hilfe eines Virenprogramms auf einer Boot-CD löst. Onlinekriminelle prüfen ständig neue Cyber-Angriffe, um Zugriff auf das Bargeld oder die Dateien von PC-Nutzern zu erhalten. Der Leitfaden der Fachzeitschrift PC-Welt (5/2013) gibt Auskunft über zehn Risikoquellen, durch die ein Virus auf den Heimcomputer oder das Handy gelangt oder ein Krimineller auf vertrauliche Informationen zugreift.
Auf fünf Unterseiten wird detailliert erläutert, wie man mit den entsprechenden Verfahren umgeht und sich davor schützt. Darüber hinaus gibt es ein Gespräch, das einen Überblick über künftige Gefahren für Computer- und Smartphone-Besitzer gibt und eine Übersicht über die derzeit wichtigsten Gefahren. Heute kommen sie nicht nur als EXE-Dateien auf Ihren Computer, sondern verbergen sich auch hinter harmlos erscheinenden Dateiformaten wie PDF.
Falls Ihr Antivirenprogramm dies mitteilt, sind Ihr Computer und Ihre Dateien gefährdet. Jeder ist darauf aus, deinen Computer zu holen. Das Sicherheitspaket auf der Magazin-DVD bietet Ihnen einen sicheren Bereich am Computer, der Vireninfektionen in Ihrer gewohnten Windows-Arbeitsumgebung sicher verhindert. Auf fünf Blättern veranschaulicht PC-WELT (4/2011), wie man sich leicht vor vielen Risiken absichern kann.
Gefahr: Virenscanner scannen oft weniger sorgfältig die signierten Daten. Das Magazin Computer Bild (12/2013) berichtet auf diesen 2 Unterseiten über die Gefahr von Computervieren mit Zertifikaten, die von Virenschutzprogrammen nur in Ausnahmefällen erfasst werden. Allerdings werden zunächst noch keine inaktiven Schädlinge und Schädlinge aufgedeckt. Die Suchmöglichkeit ist in der Praxis meist umfangreicher, weil sie ganze Laufwerke sucht und lange Zeit nicht mehr aktive und nun manipulierbare Daten findet. Auch hier werden immer wieder Handscanner eingesetzt, weil sie über das Netz auf den Computer zugehen.
Es ist jedoch risikoreich, mit einem potentiell infizierten Computer aufzutreten. Während des Scanvorgangs kann es vorkommen, dass Schadsoftware aktiviert wird, z.B. indem sie an andere Computer im Netzwerk sendet oder andere Schadsoftware herunterlädt. Festeingestellte Virenscanner sind daher immer von großem Nutzen. Nahezu alle Virenscanner sind reaktionsfähig, d.h. sie entdecken Schädlinge nur, wenn sie die zugehörige Unterschrift in ihrer Datenbasis haben.