Obwohl die meisten Infektionskrankheiten auf Windows-Systeme ausgerichtet sind, ist die Zeit, in der sich Mac-Benutzer sicher einbringen können, vorbei. Schadsoftware auf dem Mac ist mehr denn je präsent, der Mac-Anwender muss jetzt überdenken und sich besser aufhalten! Nach dem neuesten Quarterly Threats Bericht von McAfee Labs explodierte die Zahl der Malwarevarianten für Mac Betriebssystem im vierten Vierteljahr 2016.
Vom dritten bis zum vierten Vierteljahr 2016 verzeichneten die Fachleute einen überproportionalen Zuwachs von über 300.000 Neuinfektionen für Mac OS-Systeme. Das Zahlenmaterial im McAfee Labs-Bericht spricht für sich, selbst der jüngste Mac-Anwender hätte nun verstehen müssen, dass sein Betriebssystem und seine personenbezogenen Informationen nicht mehr geschützt sind.
In Zukunft ist ein Einbruch der potenziellen Infektionskrankheiten für den Mac kaum zu erwarten, ganz im Gegensatz dazu. Bezahlbare Endgeräte, der weit verbreitete Einsatz von Computern im Geschäftsalltag machen das Gerät für Cyberkriminelle interessanter denn je. So wie die Security bereits auf Windows-Systemen praktiziert wird, muss der Mac-Anwender nun sein Betriebssystem überdenken und sichern. Wie können Mac-Benutzer ihre Systeme absichern?
Automatische Übersetzung der Beschreibung des Herstellers: Awast Mac Security ist eine schnell und einfach zu bedienende Antiviren-Lösung für Apple Macintosh-Computer mit Scannern und integrierten Echtzeit-Schutzmodul. Den slowakischen Virenschutzhersteller ESET gibt es mit der Sicherheitssoftware in der Slowakei, die eine praxiserprobte Antiviren-Lösung für das Mac OS anbietet, die durch die Variante mit nützlichen Leistungsmerkmalen der Sicherheitssoftware Pro erweitert wird. Beseitigt Werbe- und Schadprogramme Bringt Ihren Mac wieder zum Laufen.
Außerdem können Makros angesteckt werden, und es gibt immer mehr Schwachstellen, die eigens für Mac entwickelt wurden.
Die Tatsache, dass Mac-Systeme nicht mehr von Malware oder verbrecherischen Angriffen ausgenommen sind, sollte schon lange den letzen Mac-Anwender erreicht haben. Die Melde- und Analysestelle für Informationssicherheit (MELANI) hat in den vergangenen Woche diverse Malwarewellen gegen Mac-Anwender festgestellt und warnt vor Vorsichtsmaßnahmen. Das Expertenteam von Palo Alto Networks entdeckte anfangs Juli eine "Mac Backdoor Malware", die eine der am weitesten entwickelten Malware-Infektionen für Mac-Systeme sein könnte.
Der Schadcode ähnelt in etwa einer OceanLotus-Infektion aus dem Jahr 2015. Anscheinend noch aktiver, wurde die Mac Backdoor Schadsoftware von ihren Programmierern ständig weiter entwickelt, an die aktuellen Bedingungen angepaßt, viele neue Funktionalitäten wurden eingebaut. Zu diesen neuen Features gehört z.B. die Beeinträchtigung von Mac-Systemen durch die Anwendung von Obfuscationstechniken in vermeintlichen Office-Dokumenten.
Die Verschleierung von bösartigem Code als Word-Datei oder die Integration von Schadprogrammen in Office-Dokumente wurde bisher nur auf Windows-Systemen gefunden. Bisher wird MacOS-Malware über seriöse Anwendungen wie Adobe Flash aufgesetzt. Am besten gelingt es der Mac Backdoor, sich durch Spam-Kampagnen auf den Systemen der Benutzer zurechtzufinden. Bei falschen Vorwänden und bei bekannten Firmen, z.B. der Rechnungsstellung für eine Lieferung, sollte das beigefügte Zip-Archiv mit weiteren Informationen aufgerufen werden.
Die Verbrecher sind clever, um das Betriebssystem zu hintergehen und das Betriebssystem dazu zu bringen, ein Anwendungspaket mit der üblichen Passwortabfrage zu installieren. Um bei der Passworteingabe und der Vergabe der erforderlichen Installationsrechte nicht in Verdacht zu geraten, wird ein Word-Dokument geöffnet, wodurch die Malware unbeaufsichtigt oder unbehindert im Hintergund auf dem Rechner verbreitet wird.
Bei einer erfolgreichen Infizierung des Systems beginnt die Infizierung als Service verkleidet und räumt deren Installationsspuren auf. Von nun an sind alle Szenarien wie Datenklau, Herunterladen und Installieren von weiterem Schadprogramm bis hin zur verschlüsselten Übertragung mit Erpressungsnachrichten auf dem betroffenen Rechner möglich. Wie können Mac-Benutzer ihre Systeme schützen?
So wie die Security bereits auf Windows-Systemen praktiziert wird, muss der Mac-Anwender nun sein Betriebssystem überdenken und sichern. Vergewissern Sie sich, dass Ihr E-Mail-Programm oder Dienst das automatisierte Übertragen von Grafiken oder anderen Dokumenten, die in einer E-Mail enthalten sind, blockiert. Wenn Sie sich nicht ganz genau darüber im Klaren sind, woher das Foto kommt, sollten Sie keine Fotos in einer E-Mail-Nachricht downloaden.
Nimm dir genügend Zeit für die Klärung und frage im Zweifelsfalle das Unternehmen. Verwenden Sie nicht die in der E-Mail genannte Rufnummer, sondern die Rufnummer auf der renommierten Firmenwebsite oder im Online-Telefonbuch. Ausnahmsweise kann es passieren, dass das Betroffene versehentlich eine E-Mail vom Unternehmen aufnimmt.
Doch auch in diesen FÃ?llen gibt es eine Vielzahl von Hinweisen, mit denen man eine betrÃ?gerische E-Mail von einer realen Ã?