Computerviren und Würmer

Rechnerviren und Würmer

Der Computerwurm (im Computer-Kontext, Wurm) ist ein bösartiges Programm (Computerprogramm oder Skript) mit der Fähigkeit, sich selbst zu reproduzieren, sobald es ausgeführt wurde. Sie verbreiten sich dadurch wesentlich schneller als Computerviren. Zahlreiche Würmer verbreiten sich per E-Mail und infizieren weder Dateien noch Bootsektoren, wie z.B. den Computervirus.

Tips und Tricks über Cyberviren.

Computerviren wie Wanna Cry werden immer gefährlicher: Wir kennen sie noch auswendig - Digital - Knowledge

Seitdem hat sich der Computerwurm "WannaCry" über das ganze Jahr über auf mehr als 200.000 Rechner in über 150 Länder ausgebreitet. Mit " Moorris " begann die Entstehungsgeschichte von Computerviren und Würmern, die im Gegensatz zur heutigen Malware noch sehr unbedenklich war. Die erste Computerwurm wurde wahrscheinlich namens Mühle. Tappan Murris hatte das Projekt entwickelt, es hatte nur eine Aufgabe: sich so rasch wie möglich auf andere Rechner zu übertragen.

Nach nur drei Arbeitsstunden hatte das System mehrere tausend PCs in ganz Amerika befallen; am Ende waren es schätzungsweise 6.000 - damals mehr als 10 % des ganzen Internets. Eine Wanze verursachte eine unangenehme Überraschung: Der unbedenkliche Virus selbst schuf auf jedem einzelnen PC neue Nachbildungen.

Zur Thematik: Diese und andere Berichte über die Entstehung von Computerviren finden Sie im Wörterbuch von Caspersky Virus - Caspersky ist einer der weltweit größten Anbieter von Antivirensoftware. Das Kriechvirus zog über Modem von Rechner zu Rechner und ließ die Linie "I'M THE CREPER, CATCH ME IF YOU CAN" (I am the craeper, catch me if you can) auftauchen.

Die beiden Hersteller mussten zugeben, dass sie versehentlich mehrere hundert mit dem Viren befallene Floppy-Disks geliefert hatten. Die Anzahl von fünf Mio. betroffenen Computern wurde in den Massenmedien weitergegeben - ob es an der Verwarnung liegt oder ob die Ausbreitung komplett überbewertet wurde, ist nicht klar, aber am Ende sind nur etwa 10.000 Rechner dem Erreger zum Opfer gefallen.

Von jedem Computer aus schickte sich ein kleines Hilfsprogramm namens "I love you" an 20 Adressaten im Adreßbuch.

Computerviren: 25 Jahre Würmer im Inneren

Auch Computerviren sind seit es PC gibt, weit verbreitet: Computerviren haben seit den frühen 1980er Jahren für Unruhen bei Privatanwendern und Firmen gesorgt: Schon seit etwa fünf Jahren rücken Würmer zunehmend in den Mittelpunkt. Doch Computerviren sind alles andere als ein Schattendasein: Sie haben effektiv verseuchte Bereiche wie Mobiltelefone, Taschencomputer und Selbstrechner.

Sowohl Virusinfektionen als auch Würmer sind selbst verbreitete Anwendungen, aber sie beruhen auf verschiedenen Ansätzen. Durch das Kopieren in noch nicht befallene Daten erweitert sich ein Virenscanner. Die Übertragung des Viruses auf ein anderes Rechner ist nur möglich, wenn eine befallene Hostdatei auf das neue Rechner installiert wird.

Worms hingegen dringt durch die Ausnutzung von Sicherheitslöchern in neue Netzwerke ein. Im Unterschied zu einem Virus reproduzieren sie sich auch selbst. Es gibt keinen 100-prozentigen Rundumschutz gegen Computer-Malware, aber es gibt eine Vielzahl von Wegen, das Problem zu mindern. Der erste manipulierende Computerangriff erfolgte 1982, als ein 15-jähriger Student seinen Freundinnen und Bekannten mit dem sogen.

Die folgende Tabelle zeigt, was daraus geworden ist und was Sie sonst noch über Computer-Malware wissen sollten. Als erster Bootsektorenvirus bezeichnet man den sogenannten Elchkloner. Schon 1982 hat der damals 15-jährige Student Richard Skrenta kleine Computer-Programme geschrieben und musste sich ständig die Frage stellen, ob er neue Partien habe.

Etwas verärgert erfand er einen kleinen Witz für seine Freundinnen und Kollegen und schrieb ein Virenprogramm, das die früher populären Apple II-Rechner infizierte. Wenn der Rechner über eine Floppy-Disk gebootet wurde, auf der das Betriebsystem zu diesem Zeitpunkt noch vorhanden war, wurde auch eine Viruskopie gestartet. "Ich habe den Erreger nicht mehr geschädigt, er ist mir nur auf die Nerven gegangen.

Manche Schädlinge wurden wegen ihres Namen oder ihrer Ursprünglichkeit einer breiteren Ã-ffentlichkeit bekannt. Fachleute befürchten, dass der Schädling millionenfach die Computer lahm legen könnte. Rechtzeitig zum Künstlergeburtstag am sechsten MÃ??rz eines jeden Jahrs erschien der Bootsektor-Virus und Ã?berschrieb dort wichtige Dateie und Daten, die fÃ?r das Betriebssystembetriebssystem interessant sind.

Die Bundesanstalt für Sicherheit im Informationswesen (BSI) hat eine eigene Telefonhotline eingerichtet, die bis heute besteht. Bei der Suche nach "Michelangelo" wurden auch andere Schädlinge entdeckt und die Computeranwender wurden zum ersten Mal auf die Bedeutung der Sicherung der Daten aufmerksam. Weil das Erregervirus wesentlich von einem gewissen Typ Diskette als Host abhing und sich in den folgenden Jahren ein anderes Dateiformat durchsetzte, konnte sich "Michelangelo" bald nicht mehr behaupten.

Letzter Pop-Star unter den Computer-Schädlingen war der als Brief verhüllte 2000er Würmer "I Love You", der wirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe verursachte. Er durchdrang in Deutschland mehrere Bundes- und Landesministerien, lähmte vorübergehend die Kommunikation des ZDF und verseuchte auch den Kalender der Expo 2000 World Expo Hinter dem Virus steckt eine frustrierte Schülerin aus den Philippinen, die nicht zur Uni gehen wollte und lieber ein Schädlingsprogramm schreiben wollte.

Er befand sich in einem E-Mail-Anhang und schickte sich selbst, als der Dateianhang eröffnet wurde. Außerdem hat er auf angesteckten Computern viele Daten, einschließlich JPEG, gelöscht und eine eigene Version mit dem gleichen Namen und einer Visual Basic-Skripterweiterung erstellt. Die Anzahl der neuen Malware-Bedrohungen hat in den ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2007 drastisch zugenommen, so der Computersicherheitsspezialist Sophos.

Virenschreiber verbreiten ihren bösartigen Code immer häufiger über die infizierten Webseiten, so eine Untersuchung der globalen Aktivität von Internetkriminellen. Im Zeitraum Jänner bis MÃ??rz 2007 hat das Unternehmen im Durchschnitt 5000 neue, befallene Webseiten pro Tag identifiziert. Immer mehr Computernutzer wussten, wie sie sich vor per E-Mail verbreiteter Malware und Computerviren schützten, und so suchen sie nach neuen Wegen, um Computer und IT-Systeme zu befallen.

Durch die regelmässige Änderung der Daten wird auch die Erkennbarkeit durch Virenschutz-Programme erschwert. Die Hauptopfer von Infektionskrankheiten sind nach Angaben des Bundesamtes die Computer von ahnungslosen Benutzern im Privat- und Berufsleben. Es ist schon schade genug, dass zahllose Malware, Würmer und andere Malware das ungesicherte Internetsurfen extrem gefährden. Obwohl der nicht existierende Good Times-Virus keine Auswirkungen auf Computersysteme hatte, richtete er trotzdem großen Schaden an. 2.

Die so genannten Macros sind sehr nützlich, aber gerade deshalb können sie auch in Rechnersysteme eingeschleppt werden. Aber obwohl diese ruhmlose Pole-Position nun von Wurmern besetzt wurde, bleibt das Makrovirus weiterhin ein gefährlicher Virus. Bekannt este Macroviren sind "NOP", "Wazzu", "Clock" oder "Npad", die alle Ende der 90er Jahre Probleme auf dem Computer machten.

Besonders stark davon waren jedoch Computer in Firmen betroffen, die per E-Mail mit Word-Dokumenten korrespondierten. Durch den einfachen Programmaufbau können Macroviren von Virenschutzprogrammen in der Regel sehr sicher erkannt werden. "Deshalb ist dieser Erreger kaum verbreitet." Schließlich hinterläßt dieser eine Bemerkung, die auf eine Infektion hinweist: "You has been Infected by the Vizitator Macro Virus" Der Weg von Office-Dokumenten in ein Computersystem ist einfach: Beim öffnen einer angesteckten Akte wird die dort enthaltene Applikation gestartet und gibt die Malware ab.

Unglaublich, wie rasch ein brandneuer Rechner mit Ungeziefer infiziert werden kann. Das liegt vor allem an Computerwürmern, die sich auf der Suche nach neuen Opfer im Internet verbreiten. Davon bemerkt der Nutzer in der Regel nichts - allenfalls durch Anfragen von interessierten Empfänger. Damit machen es sich die Gefahrenprogramme zu eigen, dass Windows oft die Erweiterung bekannter Dateinamen nicht ausgibt.

Man kann einen Würmer "Spitzensong.mp3.exe" nennen, aber die Dateien werden dann ohne den Anhang".exe" wiedergegeben. Obwohl Würmer in der Regel nicht die Hard- oder die Software selbst attackieren, richten sie großen ökonomischen Schaden an, weil sie riesige Netzwerk-Ressourcen beanspruchen - was auch zu Server-Ausfallzeiten aufgrund von Überlastungen führt.

Private Anwender wurden bis 2003 weitgehend von Wurmangriffen ausgenommen, da die Malware in der Regel eine Lücke in Unternehmensnetzwerken nutzt. Im Jahr 2004 breitete sich der Mydoom-Wurm so rasch aus, dass sich der Internet-Verkehr für einige wenige Arbeitsstunden um zehn Prozentpunkte verlangsamt hat. Sogenannte trojanische Pferde sind oft auf die Ausbreitung über Würmer angewiesen. Bei diesen Programmen werden nach der Installation auf dem Computer die hinteren Türen des Systems geöffnet und somit ein externer Zugriff auf den Computer ermöglicht.

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